Aufbau und Verwaltung Tierheim “Haselnuss” (mogyoró)

Betriebsgenehmigt 21.9.2016

MEILENSTEIN! TIERHEIM BETRIEBSGENEHMIGUNG 2016 ERREICHT!

♥ Homepage TIERHEIM MOGYORO-HASELNUSS SZENTES.HU

Die Szentes- Hunde sind seit Jahren im Tierschutz bekannt als schwieriges ungarisches Projekt, das lange keine nachhaltige Lösung fand. Auch heute noch wird für Lösungen vor Ort gekämpft.
Immer wieder setzten sich mit Engagement auch verschiedene Tierschutzorganisationen ein– auch M4D stieg im September 2012 ein – um täglich Futter, Kastration sowie andere veterinärmedizinische Versorgung für die Tiere zu gewährleisten. Und letztlich auch für Zwinger zu sorgen, in denen sich die Hunde nicht verletzen können. und die genug Bewegungsfreiheit bieten. M4D wurde für die nachhaltigere Versorgung von damals 220 Hunden in Szentes/Ungarn im Herbst 2012 gegründet, um langfristig ein beständiges Hilfsnetzwerk für das Hundeasyl  mit aufzubauen. Durch rechtliche Verhandlungen durch M4D  in Szentes selbst konnte schließlich Ende 2012 folgendes erreicht werden:

Von Jänner – November  2013 wurde die Hundeauffangstation Szentes samt Areal von M4D und 2 weiteren Vereinen gepachtet, gemeinsam die Betreiberkosten getragen, vereinsunabhängige Investitionen durchgeführt.
Ab 10. November 2013 ist Mentor4Dogs  alleinverantwortlicher Pächter und sorgt für den Betrieb –  und trägt (in seit 2012 punktueller  Zusammenarbeit mit  TSV Franziskus betreffend mancher Baumaßnahmen, Kastrationen und Futter )  die Gesamtkosten des Projektes. Seit 1.7.2014 hat Obfrau Petra Chiba auch offiziell die Administrationsaufgaben des Tierheims übernommen, in enger Zusammenarbeit mit der ungarischen Verantwortlichen vor Ort Ildiko Kovacs, die die internen Belange des Tierheims mit den besprochenen Vorgaben  mit ungar. Aktivisten umsetzt. Dafür ist Petra auch einige Tage im Monat am Stück vor Ort, der Rest des Monats wird mit täglichen Arbeitsberichten von Ungarn an M4D per Internet und Telefon abgewickelt. Mentor4Dogs hält also die schützende Hand über das Hundeasyl. Das Bestreben ist seit Beginn, daraus ein Tierheim mit Standards in Haltung und Hygiene als Vorbild für die Bewohner in Szentes und für nachhaltige Tierschutzarbeit zu errichten und zu betreiben. Szentes liegt in der Puszta, nahe der serbisch – rumänischen Grenze…also knappe 400 km von Wien…

***Video Szentes Herbst 2012     ***Video Szentes  Weihnachten 2013

*** Video Channel Mentor4Dogs

Aktuell leben  ca180 Hunde im Heim.

  • M4D arbeitet für ein funktionierendes Management und hilft bei der regelmäßigen Versorgung der Tiere und baut an der notwendigen Infrastruktur des Tierheims.
  • M4D setzt sich für aufgeklärten, nachhaltigen Hundeschutz – mit Schwerpunkt Szentes – ein.
  • M4D legt Wert darauf, dass nötige Standards und Richtlinien im Tierschutz, der Hundehaltung im Tierheim und auch bei den HundehalterInnen selbst umgesetzt werden.
  • M4D leistet Kommunikationshilfen im Ausbau des Hilfsnetzwerkes für das Tierheim  “Haselnuss”, sucht laufend bilaterale Gespräche  und erwirkte bereits effektive  Zusammenarbeiten in Ungarn, Deutschland und Österreich,  um die Vereinsziele einer artgerechten Versorgung dieser Hunde zu erreichen.

Eine Hundevermittlung wird seit 1.7.2017 nur mehr vom Tierheim selbst durchgeführt. Dazu zwingen uns Österreichische Tierschutzgesetze, ausschließlich in beratender und infrakstruktureller Hilfe vor Ort arbeiten zu dürfen. Doch wir unterstützen das Tierheim mit wesensbeschreibenden Videos und Bildern der vermittelbaren Hunde. So weit wie es uns Spenden möglich machen, werden reisefertige Hunde tierärztlich gecheckt, zuvor verpflichtend nach Eintritt ins Tierheim gechipt, geimpft. In Datenbank des Tierheims, die M4D ebenfalls aufgebaut und administrativ unterstützt, werden Charakter und Zustand des Tieres im Grund erfasst. Tiere werden mit Platzkontrollen über Aktivisten des Tierheims an eine passende Familie vermittelt. Für schwierigere oder kranke Tiere suchen wir Patenschaften und individuelle Lösungsmöglichkeiten. Kontrollierte Vermittlung glückt auch in Ungarn schon vermehrt… doch wir wissen auch, dass manche Felle ihr Leben in der “Haselnuss” verbringen werden – Kettenhunde, menschenscheuere Tiere etc.- aber alle sollen würdevoll ihr Leben leben und beenden dürfen: Im Rudel, im Gehege mit Artgenossen, mit genug Bewegungsfreiheit,  menschlicher Zuwendung, Futter, Tierarzt….

M4D´s tierschützerische Ethik liegt in der Zusammenarbeit mit erfahrenen, ungarischen Tierheimleitern, die die Bedingungen in Szentes über die Jahre gut kennen und selbst im Tierschutz hohe Werte repräsentieren. Dankenswerter Weise hervorzuheben ist dabei die  Kooperation unseres Vereins mit Gabor Izsak, Tierheimleiter + Hundeverhaltenstherapeut aus Kecskemet (60km entfernt), der sehr effektiven Tierschutz als Ungar für Ungarn leistet.
Wir selbst nehmen immer wieder Hunde von der Strasse, aus Tötungsstationen (d.s. staatliche Quarantänen der Gemeinden)  von Nachbarorten auf, betreuen auch uns abgegebene Tiere, soweit es unsere  Bedingungen der Quarantäne und Platzverhältnisse zulassen können.

Haselnuss webMit örtlichen Tierschützern eng zusammenzuarbeiten, aktiven Tierschutz in dieser Region zu unterstützen und voranzubringen, ist uns wichtig – für Ungarn und letztlich auch für Österreich. Damit wird ein Beitrag geleistet im Kampf gegen unkontrollierten Welpen/Hundehandel, der leider vor Österreich nicht Halt macht. Priorität ist auch, die Tiere vor Ort zu kastrieren, adäquate medizinische Versorgung, Aufklärung und politisches Engagement bei den Behörden zu leisten, um langfristig die Vermehrung der Hunde und auch das Auftreten von ansteckenden Krankheiten einzudämmen, die auch in andere Länder eingeschleppt werden könnten.

Petra Chiba+Jana Charouzek

1.Bericht der Obfrau Petra Chiba

„Ich war am Wochenende 22.9.2012 erstmals persönlich in Szentes, gemeinsam mit Jana, Gründungsmitglied des Vereins. Seither bringen wir monatlich Futter, Bezahlung von lokalen Pflegehelfern und Betreibungskosten auf. Ausserdem kommen freiwillige HelferInnen und die eigene Arbeitskraft nach Szentes. Sach-Spenden werden persönlich hingebracht, Infrastrukurelle Arbeiten kontrolliert, auch zum Teil selbst bewerkstelligt . Die Maxime des Vereins Mentor4Dogs: Transparenz durch persönliches Wirken!
Arbeits- Einsätze folgen mindestens 1x monatlich, um die weitere Zukunft der Hundeauffangstation hin zu einem behördlich anerkannten Tierheim mit zeitgemäßen Ansprüchen der artgerechten Hundehaltung mitzugestalten. Dies gelang am 21.9.2016! 
Danke allen SpenderInnen – mit Ihnen gemeinsam ist dies möglich!“